Bedarf und Bestand analysieren
Sie erfassen Anzahl und Aufgaben der Arbeitsplätze, prüfen vorhandene Dienste und planen Adressbereiche, Zugriffsrechte, Hardware, Ausfallschutz und Kosten.
Sie lernen, Clients, Server und Netzwerke einzurichten, Zugriffe abzusichern und technische Störungen mit einem klaren Diagnoseweg zu lösen – mit dem IHK-Abschluss als Ziel.
Fachinformatiker:innen für Systemintegration richten Arbeitsplätze, Server, Netzwerke und Zugriffsrechte ein. Sie überwachen den Betrieb, planen Backups, werten Protokolle aus, grenzen Störungen systematisch ein und dokumentieren Änderungen so, dass andere sie nachvollziehen können.

Ein Unternehmen eröffnet zusätzliche Büroräume. Neue Arbeitsplätze benötigen Netzwerkzugang, zentrale Benutzerkonten, gemeinsame Dateien, sichere Verbindungen zum Hauptstandort und ein funktionierendes Backup. Sie planen die Komponenten und nehmen sie kontrolliert in Betrieb.

Sie erfassen Anzahl und Aufgaben der Arbeitsplätze, prüfen vorhandene Dienste und planen Adressbereiche, Zugriffsrechte, Hardware, Ausfallschutz und Kosten.
Sie konfigurieren Switches, Router, Clients und Server, richten Benutzergruppen und Freigaben ein und testen die Verbindung zum Hauptstandort.
Sie prüfen Erreichbarkeit, Rechte und Datensicherung, simulieren typische Störungen und dokumentieren Konfiguration, Wiederherstellung und Übergabe für den späteren Betrieb.
Der Beruf passt zu Ihnen, wenn Sie technische Zusammenhänge verstehen möchten, Ursachen gern systematisch suchen und anderen bei IT-Problemen helfen. Vorkenntnisse müssen Sie zum Start nicht mitbringen.
Im Unterricht bleibt IT-Infrastruktur nicht abstrakt. Neue Zusammenhänge werden gemeinsam erarbeitet und anschließend in Übungsumgebungen praktisch umgesetzt. So lernen Sie nicht nur einzelne Befehle, sondern verstehen, warum ein System funktioniert – oder warum es gerade nicht funktioniert.
Bei uns geht niemand anonym in der Masse unter oder wird mit offenen Fragen zurückgelassen. Im Präsenzunterricht mit 6 Teilnehmern sehen feste Ausbilder, wo Sie gerade stehen, erklären schwierige Stellen erneut und geben persönliches Feedback.
Der Ausbilder erklärt neue Konzepte mit anschaulichen Szenarien – etwa den Weg einer Anfrage durch Netzwerk, Server und Berechtigungen.
Sie richten virtuelle Clients und Server ein, verbinden Netzwerke und prüfen direkt, wie sich Ihre Konfiguration auswirkt.
Mit Logs, Tests und klaren Prüfschritten grenzen Sie Fehler ein und lernen, Lösungen nicht nur zu finden, sondern auch zu begründen.
Sie halten Konfigurationen, Sicherheitsmaßnahmen und Übergaben verständlich fest – so, wie es auch im späteren Berufsalltag gebraucht wird.
Nach dem IHK-Abschluss arbeiten Fachinformatiker:innen für Systemintegration beispielsweise in internen IT-Abteilungen, Systemhäusern, Rechenzentren oder im technischen Support. Je nach Aufgabe betreuen Sie Benutzer, Server, Netzwerke, Cloud-Dienste oder Sicherheitskomponenten.
Sie müssen zu Beginn noch keinen Server administrieren können. Wichtiger ist, dass Sie technische Zusammenhänge geduldig untersuchen, sauber dokumentieren und auch Anwenderfragen verständlich beantworten möchten:
Die Umschulung wird vollständig über einen Bildungsgutschein finanziert. Sie zahlen keinen Eigenanteil. Folgende Kostenträger können die Finanzierung übernehmen:
Bildungsgutschein für Arbeitssuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen
Förderung für Bürgergeld-Empfänger:innen (SGB II)
Berufliche Rehabilitation über die Deutsche Rentenversicherung (DRV)
Berufsförderungsdienst für ehemalige Soldat:innen
Unser Beratungsteam klärt Ihre Fördermöglichkeiten persönlich mit Ihnen.
Förderung bei beruflicher Rehabilitation nach Arbeitsunfall
Flyer, Rahmenplan und Unterrichtssample geben Ihnen vor dem Beratungsgespräch einen konkreten Einblick in Ablauf, Inhalte und unsere Arbeitsweise.
Am Ende stehen nicht nur Prüfungsnoten: Sie haben Systeme eingerichtet, Fehleranalysen und Konfigurationen dokumentiert, eine betriebliche Projektarbeit durchgeführt und Ihre Entscheidungen in Präsentation und Fachgespräch begründet.