Die Fachinformatiker *innen und die Kaufleute lernen gemeinsam während der Ausbildung / Umschulung in der Kernqualifikation verschiedene Themen für die Abschlussprüfung kennen. In dieser Zeit ist ein Wechsel zu einem der anderen Berufsfelder ebenfalls noch möglich, sollte man sich in einem anderen Fachbereich wohler fühlen. Ihnen werden unter anderem während dieser Zeit folgende Inhalte vermittelt:

  • Kenntnisse in den gängigen Office-Programmen
  • Technische Grundlagen der IT
  • Einstieg in die Programmierung
  • Design und Programmierung von Datenbanken
  • Projektmanagement
  • Netzwerkgrundlagen
  • Servergrundlagen
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Englisch für IT-Berufe

Die einzelnen Fachqualifikationen werden in der Zeit vor der betrieblichen Lernphase vermittelt. Diese unterscheiden sich je nach Berufsbild und werden nachfolgend im Einzelnen vorgestellt.

Ausbildung in Dortmund zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Was macht ein Anwendungsentwickler beruflich?
Ein(e) Anwendungsentwickler*in arbeitet oftmals in einem Unternehmen, welches Software für unterschiedliche Kunden entwickelt. In diesem Fall, wenn ein Kunde eine entsprechende Software benötigt, bespricht man mit dem Kunden was dieser sich gerne wünscht und notiert sich diese Wünsche. Im Anschluss wird ein Konzept entwickelt und sollte mal ein Wunsch von einem Kunden nicht genau umgesetzt werden können, weil dieser zu spezifisch war oder zu Performanceeinbrüchen geführt hat, dann sollte man immer eine Alternative vorschlagen. Sobald das Konzept akzeptiert wurde beginnt die eigentliche Planungsphase und Entwicklungsphase. Zum Schluss kommen noch die Testphase und die Dokumentation wie man die Software bedient und wie diese aufgebaut ist.

Was lernen Sie in der Fachqualifikation zum / zur Fachinformatiker *in für Anwendungsentwicklung?

Als angehende(r) Anwendungsentwickler*in lernen Sie bei uns während der Fachqualifikation den Unterschied zwischen der strukturierten Programmierung und der Objektorientierten Programmierung (OOP). Außerdem wird zu der Programmiersprache aus der Kernqualifikation noch eine weitere Programmiersprache hinzukommen, mit der man dann die Grundlagen der objektorientierten Programmierung verdeutlichen kann.

Kurz zusammengefasst was Sie in der Fachqualifikation vermittelt bekommen:
• Objektorientierte Programmierung (OOP)
• Eine zweite Programmiersprache

Ausbildung in Dortmund zum Fachinformatiker Systemintegration

Fachinformatiker Systemintegration

Was macht ein(e) Fachinformatiker *in für Systemintegration?

Ein(e) Systemintegrator*in ist ein(e) Ansprechpartner*in für kleine und große Probleme, die in während des laufenden Betriebs anfallen können. Mal fällt der Drucker bei einem Kunden aus und als nächstes hat ein anderer Mitarbeiter das Problem, dass er keine Netzwerkverbindung hat. Die Schwierigkeiten fallen immer unterschiedlich aus. Bei schwierigen Problemen ist es die Herausforderung, welche den Beruf so spannend macht. Und selten ist die Lösung für das eine Problem auch die perfekte Lösung für ein ähnliches Problem. In diesem Beruf haben Sie ein breites Feld an Möglichkeiten, um sich zu entwickeln.

Was lernen Sie in der Fachqualifikation zum / zur Systemintegrator*in?

Als Systemintegrator*in lernen Sie während der Fachqualifikation wie man Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen über ein Netzwerk miteinander verbindet. Wie und welche Daten werden darüber ausgetauscht und welche Geräte sich noch mit diesem Netzwerk verbinden können. Außerdem lernen Sie den Umgang mit einem Server. Es werden zunächst die Grundlagen wiederholt. Am Ende kann man über eine Virtualisierungslösung ein großes Netzwerk aufbauen in dem verschiedene Netze vorhanden sind.

Fachinformatiker *innen für Systemintegration bekommen während der Fachqualifikation vermittelt
• wie ein Netzwerk aufzubauen ist
• die Administration eines Servers

Ausbildung in Dortmund für IT‑Systemkaufleute und Informatikkaufleute

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement
Was sind die Aufgaben?

Sie verbinden Ihr kaufmännisches Fachwissen mit ihren Kenntnissen aus der IT. Sie zeigen Ihren Kunden welchen Mehrwert man aus der Digitalisierung des Betriebs schöpfen kann. Dafür errechnen Sie, welche Kosten aktuell für den Betrieb anfallen, welche Kosten durch die Modernisierung entstehen und in welchem Zeitraum sich diese Investitionen monetisieren würden.
Das bedeutet Sie entwickeln Konzepte, um die aktuellen Geschäftsprozesse eines Unternehmens zu digitalisieren und dieses dadurch zukunftsfähig aufzustellen.
Sie haben eine gewisse Expertise im Bereich des Datenschutzes und der IT-Sicherheit können ihre Kunden dahingehend auch unterstützen und beraten.

Es gibt 4 weitere wichtige Aufgabengebiete für Ihren Berufszweig.
Vertragsgestaltung: Sie sind in der Lage verschiedene Arten von Verträgen zu gestalten und aufzusetzen.

Controlling: In diesem Bereich kümmern Sie sich um die Finanzen des Unternehmens. Sie erstellen Statistiken und Präsentationen, um die aktuelle Situation aufzuzeigen und gegebenenfalls auch neue Strategien aufzuzeigen, um das Unternehmen rentabler werden zu lassen.

Entwicklung: Sie konzipieren neue IT-Lösungen, um das Unternehmen effizienter und profitabler werden zu lassen. Dafür optimieren Sie die bestehenden IT-Systeme oder beschaffen neue Hard- und Software.

Support: Sie schulen die Mitarbeiter des Unternehmens, wenn diese neue Hard- oder Software bekommt. Außerdem stehen Sie bei allgemeinen PC Problemen den Mitarbeitern zur Seite und helfen, wenn mal ein Update nicht reibungslos durchgeführt wurde.

Was lernen Sie in der Ausbildung?

Während der Fachqualifikation wird Ihnen der Umgang mit Kunden erklärt und welche Kompetenzen Sie in diesem Beruf mitbringen sollten. Sie lernen im Ansatz welche IT-Lösungen es aktuell gibt, wie diese sich in der nahen Zukunft entwickeln wird und wie man Geschäftsprozesse digitalisieren kann.

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement erwerben in ihrer Fachqualifikation folgende Kenntnisse
• netzwerkbasierte IT-Lösungen umsetzen
• Unternehmen digital weiterentwickeln
• Kaufmännische Inhalte

Ausbildung in Dortmund für IT‑Systemkaufleute und Informatikkaufleute

Kaufleute für IT-Systemmanagement


Kaufleute für IT-Systemmanagement
Was sind die Aufgaben?

Sie kennen sich mit Hard-, Software und Services rund um deren technischen Möglichkeit sehr gut aus und wissen auch wie man die angebotenen Produkte am besten vermarktet und verkauft. Dabei wird darauf geachtet, dass man zukunftsorientiert plant und nachhaltig seine Kunden zufriedenstellt. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Administration und das Management der verkauften IT-Systeme beim Kunden. Wie in allen Berufen der IT-Branche sind der Datenschutz und die IT-Sicherheit zwei sehr wichtige Punkte.

Die weiteren Aufgabengebiete von einer / einem Kaufmann/-frau für IT-Systemmanagement lassen sich auf 4 wichtige Eckpfeiler beruhen.

Netzwerkinfrastruktur: Sie planen die Netzwerkinfrastruktur ihrer Kunden. Dafür kalkulieren Sie die Kosten, holen Angebote ein und beschaffen die benötigten Komponenten.

Kundenberatung: Bei Problemen mit der Infrastruktur oder wenn ein Kunde neue IT-Systeme benötigt werden Sie tätig und beraten die Kunden.

Beschaffungsprozesse: Sie kennen sich mit den verschiedenen Vertragsarten aus um Hard-, Software oder Services anzuschaffen und kalkulieren welche Art der Anschaffung am sinnvollsten ist für den jeweiligen Kunden. Es bieten sich drei Arten der Beschaffung von IT-Systemkomponenten an. Zum einen der Kauf, welcher als langfristige Investition zu sehen ist. Dann hat man noch die Möglichkeit Komponenten zu mieten oder ein Leasinggeschäft in Erwägung zu ziehen.

Absatzmarketing: Sie analysieren Zielgruppen und erarbeiten konkrete Maßnahmen, um diese zu erreichen. Hierbei geht um das gewinnen von Neukunden, frühere Kunden zu reaktivieren und Bestandskunden weiterhin zu binden.

Was lernen Sie während der Fachqualifikation in der Ausbildung?

Sie bekommen während der Fachqualifikation den Umgang mit Kunden vermittelt. In gestellten Situationen sollen Sie einem potentiellen Kunden etwas verkaufen. Außerdem bekommen Sie noch die weiteren relevanten Komponenten eines IT-System erklärt, deren Vor- und Nachteile aufgezeigt und wie Marketing Management funktioniert.

Kaufleute für IT-Systemmanagement können in der Fachqualifikation folgende Inhalte lernen
• Softwareprojekte
• Netzwerkinfrastruktur planen und kalkulieren
• Kaufmännische Inhalte
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